Mandantenstimmen

Was nach der Prüfung im Vertrag anders stand

Die folgenden Schilderungen stammen von Käuferinnen und Käufern aus Düsseldorf. Namen und Lagen geben sie so wieder, wie sie der Veröffentlichung zugestimmt haben. Es sind einzelne Mandate, keine Durchschnittsnote.

„Im Entwurf stand der Stellplatz als Sondernutzung, im Exposé als mitverkauftes Sondereigentum. Das haben wir vor dem Beurkundungstermin noch geändert.“

Sabine Kröger · Altbauwohnung in Bilk · Kaufvertragsprüfung, Frühjahr 2025

„Die Anmerkungen zur Fälligkeitsklausel waren genau, und der Notar hat die Stelle zur Löschungsunterlage übernommen. Im Gespräch selbst bin ich zwischendurch hängen geblieben: die Sätze waren dicht, und eine kurze Liste der drei offenen Punkte am Anfang hätte mir den Einstieg erleichtert. Die Kurzfassung schicken sie inzwischen vor dem Termin.“

Holger Pantel · Wohnung in Flingern · Prüfung drei Wochen vor der Beurkundung

„Ich hatte den Termin beim Notar schon stehen, drei Tage später. Markus Elling hat die Teilungserklärung und den Kaufpreisabschnitt gelesen. Das war knapp, für meine Frage zum Kellerabteil hat es gereicht. Den Rest des Vertrags hätte ich bei mehr Zeit noch einmal vollständig gegenlesen lassen.“

Irmgard Holte · Unterbilk · Eilprüfung der Wohnungseigentumsanlagen
Einfamilienhaus mit Garten, ähnlich dem Objekt der Familie Rehberg in Gerresheim

Hauskauf Gerresheim

Die Bank des Verkäufers hatte die Löschungsunterlagen noch nicht gelegt

Thomas und Anja Rehberg kauften 2025 ein Einfamilienhaus in Gerresheim. Im Entwurf wurde der Kaufpreis fällig, sobald die Auflassungsvormerkung eingetragen war. Die Grundschuld der Verkäuferbank stand noch in Abteilung III. Clara Voss hat den Notar gebeten, die Fälligkeit an die treuhänderische Hinterlegung der Löschungsbewilligung zu knüpfen. Die finanzierende Bank der Rehbergs hat den geänderten Entwurf akzeptiert. Zwischen Beurkundung und Umschreibung lagen sechs Wochen, davon vier auf die Unterlagen der Verkäuferbank.

„Wir hätten nach der Vormerkung schon überwiesen. Dass die Löschung noch fehlte, stand im Grundbuch, nicht im Exposé.“

Küche einer Wohnung, in der über mitverkaufte Einbauten gesprochen wird

Wohnung Pempelfort

Die Einbauküche stand im Kaufpreis, nicht im Inventar

Eine Käuferin aus Pempelfort hatte die Küche im Maklerexposé als mitverkauft gelesen. Im Notarentwurf fehlte die Liste. Markus Elling hat eine Anlage vorgeschlagen: Geräte, Baujahr, und der Satz, dass die Küche mit dem Besitzübergang in das Eigentum der Käuferin fällt. Der Verkäufer hat zwei Geräte herausgenommen, die er mitnehmen wollte. Das stand vor dem Termin fest, nicht erst bei der Übergabe.

Die Prüfung hat acht Werktage gedauert, weil die Teilungserklärung nachgereicht werden musste. Den Beurkundungstermin hat der Notar um eine Woche verschoben.